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Jahresbericht 2020

Corona-Pandemie, Unternehmen und Menschenrechte – und Stagnation bei der Schaffung einer NMRI

Wohl kein nahtloser Anschluss zwischen SKMR und Nationaler Menschenrechtsinstitution (NMRI)

Ende 2022 schliesst das SKMR seine Türen. Bis dahin war die Errichtung einer unabhängigen Nationalen Menschenrechtsinstitution (NRMI) für die Schweiz angedacht. Doch ein solches Startdatum scheint nun zunehmend unwahrscheinlich: Aufgrund der Corona-Krise und politischen Bedenken kommt es zu weiteren Verzögerungen. Das SKMR wirft einen Blick auf die aktuelle Debatte zur NMRI und deren – oft missverstandene – Aufgabe der "Überwachung".

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Corona-Pandemie: Eine Herausforderung für die Schweizer Demokratie

2020 stand im Zeichen der Corona-Krise. Diese stellte das Schweizer Verfassungssystem und Behörden vor grosse Herausforderungen. Und sie traf vulnerable Gruppen in der Gesellschaft besonders hart. Eva Maria Belser, Leiterin des Themenbereichs Institutionelle Fragen des SKMR, analysiert im Interview den Konflikt zwischen den Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie und dem Schutz der Grund- und Menschenrechte. Ausserdem beleuchtet das SKMR, wie sich die Krise auf die Rechte von Arbeitsmigrant*innen auswirkt.

 Zum Artikel "Die Corona-Krise und die Menschenrechte in der Schweiz"

Unternehmen und Menschenrechte: Entwicklungen im letzten Jahrzehnt

Das SKMR befasst sich seit seiner Gründung in 2011 mit der Verantwortung von Unternehmen im Bereich Menschenrechte. Im selben Jahr verabschiedete die UNO ihre "Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte". Seitdem hat international und national ein erstaunlicher Wandel stattgefunden. Der Jahresbericht wirft einen Blick zurück auf die Entwicklungen der letzten Dekade und den Beitrag des SKMR.

 Zum Artikel "Unternehmen und Menschenrechte – (k)ein ungleiches Paar"

20.04.2021