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Die Schweiz nimmt Stellung vor dem UNO-Menschenrechtsrat

Medienmitteilung des SKMR zum Sondernewsletter

Die Schweiz präsentiert am Nachmittag des 14. März 2013 in einer öffentlichen Sitzung vor dem UNO-Menschenrechtsrat ihre Stellungnahme zu den 86 noch offen gelassenen Empfehlungen der „Universellen Periodischen Überprüfung“ (UPR). Die Schweiz hat damit zu allen 140 Empfehlungen des UNO-Menschenrechtsrates von Ende Oktober 2012 Stellung genommen. Dabei nimmt sie 99 Empfehlungen der UNO-Mitgliedstaaten zur Menschenrechtssituation in der Schweiz an und lehnt 41 ab.

Ein heute erscheinender Sondernewsletter des Schweizerischen Kompetenzzentrums für Menschenrechte (SKMR) interpretiert und kommentiert einige für die Schweiz zentrale Empfehlungen dieses UPR-Verfahrens.

Die Beiträge des Sondernewsletters befassen sich mit den Empfehlungen zu den Bereichen Migration, Polizei und Justiz, Gender, Kinder und Jugendliche, Institutionelles, Wirtschaft sowie Menschenrechtsbildung und gehen auf deren Bedeutung und die Umsetzung in der Praxis ein. Zudem wird auch das UPR-Verfahren selbst kritisch beleuchtet und in einem Ausblick die Frage nach den nächsten Schritten für diesen Prozess gestellt. Das UPR-Verfahren der Schweiz ist ein zentrales Arbeitsthema des SKMR, das sich bereits im vergangenen Jahr in Studien, Seminaren und Veranstaltungen intensiv damit befasste.

 

14.03.2013