Themenbereich Migration

Fachtagung

Die Auswirkungen der Coronakrise auf die Rechte von Arbeitsmigrantinnen und -migranten

Freitag, 11. Dezember 2020, 9.00–16.00, online

Die Coronakrise hat in der Schweiz und in Europa deutlich gezeigt, wie verletzlich gewisse Bevölkerungsgruppen sind. Viele Arbeitsmigrantinnen und -migranten wurden mit voller Wucht von der Krise getroffen: Entweder galt ihre Arbeit plötzlich als systemrelevant, z.B. im Gesundheitswesen oder der Transportbranche, und sie waren erhöhten Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Oder aber sie verloren ihre Arbeit bzw. konnten ihre Tätigkeit wegen (partieller) Lockdowns nicht weiter ausüben. Dies betrifft insbesondere Personen, die im informellen Sektor tätig sind oder über keine gültige Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz verfügen.

Es ist abzusehen, dass die Krise noch länger andauern wird; Zeit, um über die Grundrechte der Arbeitsmigrantinnen und -migranten nachzudenken. Weil die Coronakrise gewisse Verletzlichkeiten offengelegt hat, ist die Gewährleistung der Grundrechte ein wichtiger Aspekt der Krisenbewältigung.

Im Rahmen dieser Fachtagung behandeln die Referate die konkreten Probleme, mit denen Arbeitsmigrantinnen und -migranten in der Schweiz und in Europa konfrontiert waren, und präsentieren Lösungsvorschläge, wie eine allfällige zweite Krise ohne Verletzung ihrer Grundrechte bewältigt werden könnte.

Praktische Informationen

Zielpublikum: Die Tagung richtet sich an Fachleute aus Forschung und Praxis, an Mitarbeitende von Behörden und an Politikerinnen und Politiker.

Sprachen: Französisch und Englisch, ohne Übersetzung.

Ort: Online (Webex-Event).

Kosten: Die Teilnahme an der Fachtagung ist kostenlos.

Streaming: Die Veranstaltung findet vollständig online statt. Weitere Informationen, u.a. die Abstracts der Inputreferate, finden Sie ab dem 1. Dezember 2020 auf dieser Seite.

Anmeldung: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

24.09.2020